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Chinakohl säen

Chinakohl säen

Die zweite Julihälfte ist die perfekte Zeit, wenn ihr Chinakohl säen wollt. Sät ihr den Chinakohl eher aus, neigt er zu Schossern, sät ihr nach dem 1. August, werden sich wahrscheinlich keine normalen großen Köpfe mehr entwickeln. Der immer beliebter werdende Kohl ist durch die Zeit seiner Aussaat eine richtig gute Nachfruchtkultur. Abgeerntete, leere Beete könnt ihr so noch mit einem richtig gesunden Gemüse nutzen. Wenn ihr den Chinakohl Ende Juli sät, dann werdet ihr ihn im Oktober, vor den ersten Nachtfrösten, ernten können. Ihr solltet den Chinakohl am besten horstweise in Abständen von 30 bis 40 Zentimetern aussäen und nach der Keimung vereinzeln

Chinakohl säen – Tipps zu Standort und Pflege

Chinakohl (oder auch Selleriekohl, Japankohl und Pekingkohl) stellt relativ hohe Anforderungen an den Boden, die Witterung und die Vorfrucht. Nasskaltes Wetter mag der Chinakohl gar nicht. Er fault dann schnell und wächst nicht mehr richtig. Es bildet sich dann oftmals kein richtiger fester Kopf. Außerdem ist er sehr windempfindlich. Ihr solltet also auf eine geschützte Lage des Beetes achten. Recht kurze Nachtfröste bis zu -6 Grad Celsius steckt er weg, dauert der Frost aber länger an, wird der Chinakohl eingehen.

Beim Boden tickt der Chinakohl ähnlich wie der Blumenkohl. Er liebt es humusreich und locker. Hornspäne und Kompostgaben sind ideal. Wenn der Chinakohl anfängt, einen Kopf auszubilden, müsst ihr unbedingt darauf achten, dass er genug Wasser bekommt. Der Chinakohl braucht dann mehr Wasser als zuvor. Wichtig ist, dass ihr vor dem Chinakohl nicht eine andere Kohlart auf dem Beet hattet. Das verträgt er nämlich gar nicht, Gute Vorfrüchte sind zum Beispiel Möhren oder Bohnen.

 

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