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Mangold säen

Mangold säen

Mangold wird in der Küche und somit auch im Garten wieder beliebter. Der Beta vulgaris subs. vulgaris gehört zur Gattung der Rübe, was man ihm eigentlich gar nicht ansieht.  Statt mit einer Rübe würde man ihn eher mit Spinat verwechseln. Der Mangold ist eine zweijährige Pflanze und man kann ihn mehrmals beernten. Wer schon Mangold auf den Beeten hat, braucht diesen Gartentipp also gar nicht oder erst fürs nächste Jahr lesen. Denn Anfang August solltet ihr Mangold säen, wenn ihr in diesem Jahr noch einmal ernten möchtet.

Mangold säen – Tipps

Ehe ihr den Mangold säen könnt, müsst ihr nach einem perfekten Plätzchen suchen und den Boden vorbereiten. Aber keine Angst, ganz so schwierig ist das nicht, denn Mangold ist sogar noch pflegeleichter und anspruchsloser als Spinat. Wählt den Standort nicht zu schattig, am besten gedeiht der Mangold in der Sonne. Der Boden muss gründlich aufgelockert und gemulcht werden. Übrigens wächst Mangold besonders gut auf einem Bohnen- oder Erbsenbeet, von denen ihr wahrscheinlich gerade im August eines übrig habt. Der Boden in diesen Beeten ist von Knöllchenbakterien gut mit Stickstoff angereichert, was den Mangold dem Wachsen richtig gut tut.

Beachtet beim Mangold säen, dass die Samen 2 bis 3 Zentimeter tief in einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern in die Erde kommen. Der Reihenabstand sollte 40 Zentimeter betragen, damit die Pflanzen viel Platz haben, um sich auszubreiten. Außerdem ist er so nicht zu sehr anfällig für Mehltau. Nach dem Mangold säen und während des Wachsens ist es dann wichtig, regelmäßig zu gießen und darauf zu achten, dass die Erde immer feucht, aber nicht nass, ist.

In milden Lagen könnt ihr den Mangold nach der Ernte im Herbst gut mit einer Laubschicht bedecken und so überwintern. Im nächsten Frühjahr könnt ihr den jetzt ausgesäten Mangold dann gleich wieder ernten.

 

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