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Rasenschnitt im Sommer

Rasenschnitt im Sommer

Wenn eines im Sommer bei vielen von uns in Unmengen anfällt, dann ist es Rasenschnitt. Wohin mit den ganzen Resten? Diese Frage stellt sich so mancher und wir haben die Antworten. Wenn ihr sehr regelmäßig den Rasen mäht, fallen meist nur wenige Reste an, die vom Erdreich gut aufgenommen werden und von Insekten und Kleintieren weggetragen und natürlich zersetzt werden. Doch sind die Mengen etwas größer, dann muss er entsorgt werden. Ihr könnt eure Grasreste zum Beispiel in der Biotonne entsorgen. Manche Städte und Gemeinden bieten auch die Möglichkeit an, den Rasenschnitt zu einem Entsorgungsbetrieb zu bringen, der diesen dann aufbereitet oder weiterverwendet. Doch noch zwei weitere Möglichkeiten wollen wir euch kurz vorstellen. Ihr könnt den Rasenschnitt kompostieren oder ihn auch zum Mulchen verwenden.

Rasenschnitt kompostieren

Große Mengen Rasenschnitt einfach auf den Kompost zu werfen, wird nicht zu einem guten Humus führen. Man muss doch ein paar kleine Punkte beachten, damit er auf dem Kompost nicht einfach nur faulig wird und der ganze Bereich so richtig unangenehm riecht.  Denn entgegen mancher Hobbygärtner-Meinung ist es durchaus möglich, Rasenschnitt zu kompostieren. Mischt das geschnittene Gras mit zerhäckselten Ästen und Zweigen, die ganz sicher im Herbst und Winter als Gartenabfall angefallen sind. Dadurch fördert ihr die Durchlüftung des Komposthaufens und die stickstoffreichen Rasenreste helfen bei der Zersetzung der Holzreste. Eine echte Win-Win-Situation.

Verwendung als Mulch

Frisch geschnittener Rasen enthält viele wiederverwertbare organische Nährstoffe, die es wert sind, anderen Bereichen des Gartens zugeführt zu werden. Viele Pflanzen im Garten werden euch dankbar für die tolle Mulcherde aus Rasenschnitt sein. Wichtig ist, dass ihr dafür nur recht kurzen Grasabfall verwendet. Da man im Sommer aber zumeist ziemlich häufig mäht, sollte das kein Problem sein.  Einerseits kann der Schnitt auf der Rasenfläche selbst als Mulch liegen bleiben, aber ihr könnt ihn auch einfach auf allen Flächen verteilen, in denen im Sommer dann die Beete schon abgeerntet sind und nichts Neues mehr drauf kommt. Unter Bäumen und Sträuchern macht er sich gut. Blumenbeete sind dankbare Abnehmer für etwas Rasenschnitt mit seinen vielen Nährstoffen.

Wenn ihr den Rasenschnitt mit etwas zerkleinertem Heckenschnitt mischt, eignet sich das besonders gut für Obststräucher und die Hecke selbst als Winterschutz. Himbeeren zum Beispiel sind jetzt im Juli abgeerntet und freuen sich über die humusreiche Abdeckung, die auch gleichzeitig vor Austrocknung schützt.  Achtet bei der Verwendung der Rasenreste als Mulch immer auf eine recht dünne Schicht, die ihr aufbringt. Mehr als zwei Zentimeter sollten es in der Regel nichts ein.

Übrigens könnt ihr die Reste des gemähten Rasens auch zu einem Hügel aufschütten und so kleinen Tieren und Insekten ein ideales Überwinterungsquartier bieten.

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