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Rosen brauchen Schutz im Winter. Besonders frisch gepflanzte Rosen werden durch den zusätzlichen Schutz besser gedeihen. Damit Rosen überwintern, gilt es einige Punkte zu beachten. Doch Rosen sind nicht gleich Rosen. Wir unterschieden hier zwischen folgenden Rosen:

  • Beetrosen
  • Strauchrosen
  • Stammrosen
  • Kletterrosen
  • Rosen im Topf

Es muss jetzt nicht jedes Mal das Rad neu erfunden werden. Die Maßnahmen, die man für den Winterschutz treffen kann, sind sich sehr ähnlich. Im Grunde geht es darum, die Pflanzen vor der Kälte und dem Frost zu schützen. Welche Maßnahmen man bei Rosen zum Überwintern treffen kann, erfahrt ihr im Folgenden.

Wann soll man Rosen winterfest machen?

Der Winterschutz sollte spätestens Ende Oktober erfolgen. Am besten richtet ihr euch aber nach dem Wetter. Verfolgt den Wetterbericht und beginnt, sobald der erste Frost in Aussicht ist.

Rosen zum Überwintern zurückschneiden

Bevor wir mit dem Winterschutz beginnen, machen wir die Rosen bereit dafür. Damit sich der Schutz über die Pflanze stülpen lässt, arbeitet man mit einem Rückschnitt. Als Faustregel kann man hierbei die Pflanzen um ein Drittel abschneiden. Verwendet unbedingt eine passende Rosenschere und nicht irgendeine Gartenschere. So verletzt ihr die Zweige nicht.

Einige Gärtner raten generell vom Schnitt vor Frost ab. Hier wird als letzter Termin das Verwelken der Blüten genannt. Auf jeden Fall, bevor der Frost einsetzt. Wenn der Jutesack oder das Vlies leicht über die Pflanze passt, dann könnt ihr auch komplett darauf verzichten. Wenn die Blüten welken, dann entfernt diese und auch ggf. vertrocknete Blätter.

Bitte verwechselt nicht den Schnitt zum Überwintern mit dem Rückschnitt. Der eigentlich Rückschnitt von Rosen erfolgt erst im Frühjahr. Sobald im Frühjahr die Forsythie blüht, könnt ihr den richtigen Rückschnitt durchführen. Die Forsythie gilt als Vorbote des Frühlings und ist ein verlässlicher Indikator dafür, dass es Zeit wird sich wieder um die Pflanzen im Garten zu kümmern und eben auch die Rosen zurückzuschneiden. Die Blütezeit ist aber nicht jedes Jahr gleich, meistens blüht sie von März bis Mai.

Rosen vor dem Frost düngen

Nach dem Juli solltet ihr die Rosen nicht mehr düngen. Es macht einfach keinen Sinn, das Wachstum kurz vor dem Winter nochmal zu beschleunigen.

Rosen überwintern im Haus oder Keller

Natürlich könnt ihr die Rosen auch im Haus, Keller oder in der Garage überwintern. Eigentlich ist hierbei, sofern der Raum beheizt ist, kein Schutz notwendig. Manche Gartenfreunde nehmen aber trotzdem einen Jutesack und verdunkeln damit die Krone. Das hat zwei Gründe: einmal hat die Pflanze hier mit unregelmäßigem Störlicht zu kämpfen und man will zweitens verhindern, dass die Pflanze zu früh wieder austreibt.

Rose im Winter mit Jute Sack

Stammrosen überwintern

Stammrosen sind von Sommer bis Herbst sehr prächtig . Doch im Winter brauchen sie besonderen Schutz. Hier gibt es diverse Möglichkeiten, wie man vorgehen kann. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Krone und den Wurzeln. Wenn ihr die Rosen im Haus oder im Keller überwintert und beide beheizt sind, dann sind diese Maßnahmen natürlich nicht notwendig. Hierauf gehen wir nochmal gesondert ein.

Warum Stammrosen mehr Schutz brauchen

Bei Beetrosen liegt die Veredelungsstelle direkt in Erdhöhe. Das ist bei Stammrosen nicht der Fall, hier liegt sie unterhalb der Krone. Im Grunde braucht ihr bei Stammrosen und Rosenstämmchen drei Schutzmaßnahmen, um durch den Winter zu kommen:

  • Wurzelschutz
  • Stammschutz
  • Kronenschutz

Winterschutz für Stammrosen

Schritt 1 die Krone schützen

Der erste Schritt ist es, die Krone zu schützen. Auch hier gibt es diverse Materialien, die in Frage kommen. Unser Favorit ist der Jutesack, weil er einen besonders guten Schutz bietet. Natürlich könnt ihr auch Jutegewebe oder spezielles Wintervlies nutzen. Der Sack oder das Gewebe wird über die Krone gestülpt und mit einer Schnur locker verbunden. Bitte achtet darauf, das empfindliche Gewächs hierbei nicht zu verletzen. Damit sich die Schnur nicht in die Rose schneidet, könnt ihr auch mit einem Streifen vom Jute-Gewebe arbeiten.

Tipp: Jutesäcke und Wintervlies gibt es mit Mustern und in Farbe, so wird der Winterschutz für Rosen zu echten Hinguckern.

Schritt 2 den Stamm schützen

Im zweiten Schritt machen wir den Stamm für den Winter fit. Wir sehen immer wieder, wie Gartenbesitzer hier Knisterfolie (Verpackungsmaterial) herumwickeln. Von der Verwendung von Plastik können wir nur abraten. Das Wasser kann hier nicht abfließen und es kann im nächsten Jahr unschöne Stellen am Rosenstamm geben. Besser ist es, mit sogenannten Wickelbändern zu arbeiten.

Im Grunde handelt es sich auch bei den Wickelbändern meistens um Streifen aus Jute-Gewebe. Es gibt aber auch einige aus Schafwolle. Welches man verwendet, ist reine Geschmackssache. Das Schöne ist, dass sich die Luft und Feuchtigkeit hier frei bewegen kann. So kann auch an wärmeren Tagen das Wasser entweichen und schwitzt sich nicht am Stamm fest. Einige Gärtner sind besonders gründlich und umwickeln den Stamm erst mit Vlies und dann nochmal mit einer Schutzmatte. Das kann man machen, aber es ist nicht notwendig.

Schritt 3 die Wurzeln schützen

Die Stammrosen haben zwar ihre Veredelungsstelle unterhalb der Krone, aber auch die Wurzeln brauchen ausreichend Schutz vor der eisigen Kälte. Um die Wurzeln zu schützen, könnt ihr entweder angrenzende Erde zu einem Haufen formen oder aber andere Materialien zum Anhäufeln verwenden. Unter dem Abschnitt Wurzelschutz lest ihr noch ausführlicher, welche Möglichkeiten es gibt.

Rosen im Topf überwintern

Besonders Rosen im Topf muss man vor dem Winter schützen. Überlegt aber zuerst, ob es nicht doch ein lauschiges Plätzchen in der Garage oder im Haus gibt, dann spart ihr euch die Arbeit. Hierbei gilt es insbesondere den Blumenkübel zu dämmen. Darauf, dass die Wurzeln nicht unter dem Boden sind, sondern die Kälte von allen Seiten aus angreift, liegt hier das Hauptaugenmerk. Schon wenig Frost kann den gesamten Blumenkübel durchfrieren.

Um den Topf zu isolieren sind Kokosmatten und Jute besonders gut. Da der Kübel kein Pflanzenteil ist, könnt ihr dieses Mal auch mit Kunststoff arbeiten. Alle Kinder lieben Noppenfolie aus dem Versandhandel. Diese nehmt ihr ihnen dieses Mal  mit dem Versprechen auf besonders große Geschenke zu Weihnachten weg. Was sich auch besonders bewährt hat und extremen Schutz bietet, ist ein Jutesack, der größer als der Topf ist. Stellt den Rosentopf hinein und füllt den Zwischenraum nun mit Dämmmaterialien wie Laub oder Rindenmulch, wobei Laub wohl deutlich günstiger ist. Stellt den Topf noch nicht zurück in die Pflanzschale, sondern sorgt auch für Dämmung von unten. Dafür kann man Vieles verwenden. Um eure Kreativität nicht zu sehr zu strapazieren, hier unser Tipp: Nehmt eine Kokosmatte, ein Stück Styropor oder auch eine Holzscheibe. Es gibt inzwischen aber sogar Anbieter für Frostübertöpfe. Diese kosten aber auch entsprechend Geld.

Wichtig: Im Gegensatz zu Rosen, die im Garten direkt im Boden stehen, muss man Topfrosen an sonnigen Tagen und frostfreien Tagen ein wenig gießen, ansonsten trocknet die Erde im Winter aus. Bitte auf keinen Fall zu viel gießen und dafür sorgen, dass das Wasser auch nach oben weg wieder verdunsten kann.

Strauchrosen vor Frost schützen

Auch die Strauchrosen wollen geschützt werden. Hier kombiniert man den Wurzel- und den Kronenschutz. Strauchrosen haben eine weit ausladende Krone, was den Schutz nicht so einfach macht. Ihr braucht hier deutlich mehr Material. Da die Krone nicht immer so dicht ist wie bei einer Stammrose, empfiehlt es sich hier auf Vlies oder Jute-Gewebe zurückzugreifen. Natürlich kann man auch wieder mit Reisern vom Nadelbaum arbeiten, aber man hat hier deutlich mehr Aufwand. Damit der Stamm vor Rissbildung bewahrt bleibt, kann man auch wieder Wickelvlies verwenden.

Kälteschutz für Kletterrosen

Besonders der Schutz von Kletterrosen gestaltet sich oft schwierig. Je nach Ausmaß der Kletterrose kann sie sehr groß sein. Wenn ihr nicht die komplette Rose abdecken möchtet, haltet euch an die großen Triebe in der Mitte. Solltet ihr es auf euch nehmen, alles winterfest zu machen, dann könnt ihr auch mit Schutzmatten arbeiten. Hier kommen folgende in Frage:

  • Strohmatten
  • Schilfmatten
  • Kokosmatten
  • Heidewurzelkrautmatten

Die komplette Abdeckung mit Tannenzweigen ist eine eher mühselige Aufgabe. Beim Schutz der Wurzeln verfahrt ihr wie bei den anderen Rosen.

Wurzeln vor Kälte schützen

Die am häufigsten angewendete Schutzmaßnahme ist das Schützen der Wurzeln. Hierbei wird durch Anhäufeln eine Schutzschicht im Stammbereich über den Wurzeln verteilt. Die Schicht ist je nach Material 15-25 cm hoch. Die meisten Gärtner verwenden dafür umliegende Erde aus dem Beet. Aber nicht jeder mag diese Erde verwenden und manchmal ist sie auch zu hart. Daher zeigen wir,  welche Materialien man noch verwenden kann. Bitte verwendet als Winterschutz nicht Rindenmulch oder Torf, diese Materialien sind ungeeignet. Torf hat einen zu großen Wasserspeicher, darin wird sich Eis bilden und ihr schadet euren Rosen eher durch noch mehr Kälte. Rindenmulch ist nicht nur äußerst nervig zu entfernen, sondern hat auch Gerbstoffe, die die Rosen angreifen.

Im Grunde geht es aber nicht nur darum, die Wurzeln zu schützen, sondern gerade bei Beetrosen, Edelrosen und Zwergrosen die Veredelungsstelle zu schützen, welche dicht über dem Boden liegt.

Wurzelschutz-Materialien

Die gängigsten Materialien sind:

  • Gartenerde oder Blumenerde
  • Kompost
  • Laub und Erde
  • Herbstlaub
  • Stroh
  • Schutzmatten
  • Pferdemist
  • Reisern
  • Kokos

Wie man sieht gibt es reichlich Auswahl. Der Schutz wird bis zur unteren Astebene angehäufelt, bei einem Hochstamm natürlich nicht so hoch.

Tipp: Laub wirkt zusätzlich als Dämmschutz.

Wenn ihr leichte Materialien wählet, wie beispielsweise Laub, dann muss dieses beschwert werden, damit es nicht vom Winde verweht wird. Hierzu eignen sich beispielsweise Schutzmatten aus Heidewurzel und Kokos oder Nadelreiser sprich Zweige und Äste von Nadelbäumen.

Winterschutz für den Stamm

Nun erfahrt ihr, warum ihr den Stamm schützen solltet. Der Stamm leidet durch die starken Temperaturunterschiede. Gerade am sonnigen Tag und der kalten dunklen Nacht schwankt die Temperatur besonders stark. Durch diese Temperaturstürze reißt die Rinde auf und es entstehen Risse, in die Pilze eindringen, welche die Rosen verenden lassen. Das muss nicht sein!

Schutzmaterialien für den Stamm

Auch beim Stammschutz gibt es einiges an Auswahl zum Winterschutz. Die gängigsten Materailien sind:

  • Jute
  • Wolle
  • Vlies
  • Schutzmatten
  • Reiser
  • Kunststoffschutz

Vom Schutz aus Kunststoffmaterialien hatten wir euch oben schon abgeraten. Alle anderen Materialien sind unbedenklich. Hier gilt es zu testen, wo die eigenen Vorlieben liegen. Der gewählte Schutz wird einfach um den Stamm gewickelt und fixiert. Bitte nicht zu eng schnüren!

Winterschutz für die Krone

Wie ihr unter Stammrosen überwintern lesen konntet, braucht auch die Krone besonderen Schutz. Heutzutage wird meistens ein Gewebe wie Vlies oder einfach ein Jutesack verwendet. Oma hat noch mit einfach Materialien, die ganz natürlich im Garten vorkommen, gearbeitet. Hier kann man beispielsweise Tannenzweige wählen. Die Zweige oder Äste mit den Tannenadeln werden dabei einfach in die Rosenäste der Krone gesteckt. Der Schutz durch Gewebe oder Vlies ist aber nochmal effektiver, da hierbei die komplette Krone umhüllt wird.

Warum muss man die Krone schützen?

Besonders schädlich für die Rosen ist die Autrocknung der Triebe. Wenn diese einmal ausgetrocknet sind, sterben sie ab. In der Regel geschieht dies durch den kalten Wind aus dem Osten, aber natürlich auch durch Minusgrade in Kombination mit Sonne. Erfrorene bzw. abgestorbene Stellen erkennt man daran, dass sie schwarz werden. Am meisten haben die schönen Blumen mit der eisigen Zeit im Januar und Februar zu kämpfen. Hier kann die Temperatur in Deutschland schon mal auf bis zu -10° C herabfallen. Wenn es dann keinen Schutz für die Pflanzen gibt, kann es das schnelle Ende bedeuten.

Bei den Stammrosen haben wir bereits von Plastikfolien und ähnlichen luftdichten Materialien abgeraten. Der Grund ist, dass es hierbei nicht nur zu Schwitzwasser kommt, sondern auch zu Wärmestau. Außerdem lässt eine durchsichtige Folie Licht zur Krone durch. Das kann zur Folge haben, dass die Triebe schneller austrocknen und die Triebe auch zu früh austreiben. Wenn die Blattknospen herauskommen und der Frost noch da ist, dann stirbt die Pflanze oder die betroffene Stelle.

Hier kommen die natürlichen Materialien wie Wolle, Jute und Schutzvlies zum Einsatz. Sie lassen Luft und Wasser durch, aber bieten dem Schnee trotzdem Halt, damit er eine schützende Schicht bilden kann. Gleichzeitig verdunkeln sie die Krone, so entsteht nicht der unerwünschte Effekt des zu frühen Austreibens. Man kann auch Reisig von Nadelgehölzen, wie beispielsweise der Tanne, nutzen.

Hundsrose im Winter

Rosen Winterschutz entfernen

Wann soll man die Rosen abdecken im Frühjahr?

Mitte bis Ende April, wenn die härteste Zeit von Gevatter Frost vorüber ist, wird es Zeit, eure Rosen wieder zu befreien und dem Frühling zu präsentieren. Als erstes wird der Wurzelschutz abgehäufelt. Das im Herbst gewählte Material muss aber nicht abgetragen werden. Wenn ihr Erde gewählt habt, dann könnt ihr diese einfach wieder im Beet verteilen.

Rosen bei Frost im Frühling

Auch wenn später nochmal die Eisheiligen kommen, verwenden die meisten Gärtner hier keinen weiteren Schutz. Der Winterschutz bis April ist in den meisten Fällen ausreichend.

Winterschutz-Materialien im Überblick

Materialien gibt es viele, sie alle erfüllen ihren Zweck. Doch sei gesagt, dass das ein oder andere Material deutlich dekorativer ist als andere.

  • Jute-Sack
  • Jute-Gewebe
  • Wintervlies
  • Reisig
  • Wickelbänder
  • Schutzmatten
  • Schilf
  • Stroh
  • Farnwedel
  • Gebäude
  • Erde
  • Kompost
  • Laub
  • Kokos
  • Heidewurzel

Jutesack Überwinterung

Jute

Jute hat den Vorteil, dass es Luft und Feuchtigkeit durchlässt. So schadet ihr den Pflanzen nicht und die Pflanze, aber auch das Material, kann atmen. Jute gibt es in diversen Ausführungen. Beispielsweise klassisch als Sack, aber auch als offene Gewebeplane oder als Wickelband.

Wintervlies

Wintervlies ist auch luft- und feuchtigkeitsdurchlässig. Es ist sehr günstig und man erhält es in jedem Fachhandel. Zudem gibt es einige Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben, das Vlies mit winterlichen Motiven zu bedrucken. Aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage.

Reisig

Reisig oder Reiser sind Zweige und Äste von Nadelbäumen. Meistens verwendet man hierzu die Zweige der Tanne. Der Schutz gleicht nicht dem mit Jute oder Vlies, da nicht die gesamte Krone der Rose geschützt wird. Dennoch bieten auch Reiser einen guten Schutz. Man steckt die Nadel-Zweige in die Zweige der Rose.

Wickelbänder

Wickelbänder werden verwendet, um entweder Jute und Vlies zu befestigen oder den Stamm zu schützen. Die meisten Wickelbänder sind aus Jute gefertigt.

Schutzmatten

Schutzmatten bestehen in der Regel aus Schilf oder Stroh. Doch der kreative Gärtner will auch hier den Schutz mit dem gewissen Etwas. Unser Tipp sind Farnwedel. Diese stechen sofort ins Auge und nicht jeder hat sie. Aber auch Schutzmatten aus Kokos gibt es inzwischen auf dem Markt. Mann kann die Winterschutzmatten entweder fertig gebunden kaufen oder selber wickeln. Oft reicht es schon aus, ein paar Hände voll zu nehmen, sie an den Stamm zu halten und dann fest zu binden.

Auch hier gilt wieder: auf keinen Fall den Stamm zu schädigen. Daher sollte man besser zu Jutestreifen oder Vliesstreifen greifen, anstatt mit einer Schnur unnötig Druck auf den Stamm auszuüben. So verteilt sich der Haltedruck auf eine größere Fläche. Außerdem sieht so ein Jutestreifen oder Wickelband auch deutlich schöner aus. Wenn ihr unbedingt mit einer Schnur arbeiten möchtet, dann wählt nicht eine dünne harte Paketschnur, sondern beispielsweise einen Hanfstrick.

Schilf

Schilf ist auch sehr beliebt als Schutz. In der Regel verwendet man ihn als Matte oder dicht gebündelt zum Schutz des Stamms.

Stroh

Stroh ist günstig und hat ebenfalls sehr positive Eigenschaften. Auch hier zu verwenden als Bündel oder Matte.

Farnwedel

Farnwedel sind nicht ganz so leicht zu beschaffen, sehen aber edel aus.

Gebäude

Der Schutz durch ein Haus oder eine Garage ist natürlich der verlässlichste.

Erde

Bei der Erde kann man entweder umliegende Erde aus dem Beet nehmen oder Blumenerde kaufen. Diese wird angehäufelt und schützt die Wurzeln.

Gartenkompost

Wichtig beim Schutz mit Kompost aus dem Garten ist, dass dieser gut durchgerottet ist. Bitte auch nur Laubkompost verwenden und nicht Essensreste aufs Beet ausbringen.

Laub

Laub hat wohl jeder Gartenbesitzer im Überfluss. Es ist günstig und dämmt sehr gut. Denkt daran, dass der Wind es weg trägt und ihr das Laub beschweren müssen.

Kokos

Kokosfaser kommt in den meisten Fällen fertig als Matte zum Einsatz.

Heidewurzelkraut

Heidewurzelkraut gibt es fertig als Matte zu kaufen. Die Matten haben nicht nur positive Eigenschaften, sondern sehen auch sehr schön aus.

Rosen überwintern – Winterschutz für Rosen
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